„Ich dichte fort …“ Ein Ortlepp-Abend

05.11/16.30/Lebek-Zentrum: Zum 150. Todestag des Droyßiger Dichters Ernst Ortlepp lädt der Frauenarbeitskreis Zeitz

November Ortlepp artikel mzIn Dichters Lande soll gehen, wer den Dichter verstehen will.
So lesen wir es bei Goethe. Zu den ‚Landen‘ des Dichters Ernst Ortlepp gehören unter anderem Droyßig, Schkölen, Zeitz und Naumburg.
Er wurde am 1. August 1800 in Droyßig bei Zeitz als Sohn des dortigen Pfarrers geboren. Auf den Höhen über dem Tal der Weißen Elster verlebte er seine frühe Kindheit und im Alter musste er viele Monate in Zeitz verbringen, er war Insasse der dortigen Landarmen- und Korrektionsanstalt.
Ortlepp starb am 14. Juni 1864, er wurde in einem Graben bei Schulpforta aufgefunden. Der junge Friedrich Nietzsche hat Ortlepp gut gekannt, wir wissen es aus einem Brief an seinen Freund Pinder:

“Der alte Ortlepp ist übrigens todt. Zwischen Pforta und Almrich fiel er in einen Graben und brach den Nacken. In Pforta wurde er früh morgends bei düsterem Regen begraben; vier Arbeiter trugen den rohen Sarg; Prof. Keil folgte mit einem Regenschirm. Kein Geistlicher.“

In diesem Jahr jährt sich zum 150. Mal der Todestag des Droyßiger Dichters Ernst Ortlepp. Der FAK Zeitz, das Museum Schloss Moritzburg und die Ernst-Ortlepp-Gesellschaft e.V. erinnern mit dieser Veranstaltung an den Dichter aus Droyßig. Roland Rittig spricht über die Gedichte Ernst Ortlepps, seine Arbeit als Herausgeber und Beziehungen zu Robert Schumann.

Treffpunkt ist das Lebek-Zentrum im Torhaus des Schlosses Moritzburg. Der Zugang ist über den Fahrstuhl behindertengerecht, Eintritt kostenlos.

 

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REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

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