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Millionenschwerer Meilenstein

Millionenschwerer Meilenstein

124,4 Millionen Euro für Meilenstein an der A9/B91

Freitag, der 13. und doch ein Glückstag? Jedenfalls für den Burgenlandkreis. Denn Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze übergab heute den Förderbescheid für die Entwicklung des Interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes an der A9/B91. Landrat Götz Ulrich kommentiert das so:

„Das ist ein Meilenstein für den Strukturwandel im Burgenlandkreis. Das neue Industriegebiet ist unser Leuchtturmprojekt. Es schafft die Grundlage für eine langfristig starke wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Einschließlich unserer kommunalen Mittel stehen dafür nun 135 Millionen Euro bereit.“

Das mit IKIG abgekürzte Interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet soll am Ende 300 Hektar umfassen und ist das größte Strukturwandelvorhaben im Landkreis. Etwa die Hälfte des gesamten Budgets wird für das Projekt aufgewendet. Zum Erfolg verdammt ist damit der für die Entwicklung zuständige Zweckverband „Interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet (IKIG) an der A9/B91“. Ihm gehören neben dem Burgenlandkreis die Städte Weißenfels, Hohenmölsen und Lützen an. Vorsitzender ist Landrat Götz Ulrich, der den Verband und das Gebiet gut aufgestellt sieht. Im Entwurf des Landesentwicklungsplans des Landes Sachsen-Anhalt sei das Gebiet bereits als Industriestandort von übergeordneter Bedeutung vorgesehen, heißt es.

Neben der strategischen Lage und den guten infrastrukturellen Anbindungen sei das IKIG auch bei der Energienutzung zukunftsorientiert aufgestellt, heißt es heute in einer Pressemitteilung. Der Standort verfüge über gute Voraussetzungen für die Versorgung mit grünem Strom aus erneuerbaren Energiequellen der Region. Langfristig sähe man auch in der Anbindung an das beabsichtigte bundesweite Wasserstoffkernnetz nicht nur den wichtigen Zugang zu klimafreundlichen Energieträgern. Man sehe sich zudem im Vorteil beim Wettbewerb um energieintensive Industrieansiedlungen. Die Erschließung des IKIG wolle man schrittweise vornehmen und dabei den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen im Blick haben.

Quelle, Foto: Pressestelle Burgenlandkreis

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REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

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