Maria Amalia, Heinrich und zwei Highlights auf Schloss Moritzburg
Heute wurde im Museum Schloss Moritzburg das frisch sanierte Gemach von Herzogin Maria Amalia von Brandenburg übergeben. Zuvor erhielt das Museum eine Büste von Heinrich Schütz als Schenkung.
Zwei solche Highlights zu gleicher Zeit, das musste auch musikalisch feierlich unterstrichen werden. So wurden die Gäste heute (18.01.) von der renommierten „Hamburger Ratsmusik“ im Friedensaal des Museums Schloss Moritzburg begrüßt und durchs Programm begleitet.
Bevor es daran ging, nach eineinhalb Jahren Sanierung endlich der Herzogins Gemach zu bewundern, hatte die Kunst das Wort. Dr. Christina Siegfried-Werner, ehemalige Geschäftsführerin der Mitteldeutschen Barockmusik und Intendantin des Heinrich-Schütz-Musikfestes, überreichte dem Museum Schloss Moritzburg Zeitz die Porträtbüste des Komponisten Heinrich Schütz. Die von Anna Franziska Schwarzbach gefertigte Holzskulptur des Sagittarius schenkte Siegfried-Werner anlässlich ihres Ausscheidens in Würdigung der langjährigen Zusammenarbeit (Foto: Lars Werner, Pressestelle Zeitz). „Die Büste wird künftig im Schloss Moritzburg einen würdigen Platz finden – nicht als stilles Objekt, sondern als sprechendes Zeichen der Geschichte, der Musik und der Verbundenheit. Für uns in Zeitz bleibt das Heinrich Schütz Musikfest mit dem Namen Siegfried-Werner verbunden und deshalb verabschieden wir sie aus ihren Ämtern in den Ruhestand doch nicht aus unserem kulturellen Gedächtnis,“ so Sachgebietsleiterin Maria Fischer zur Schenkung.
(Fotos: Lars Werner, Pressestelle Zeitz)
Das herzögliche Gemach Maria Amalias wurde im Beisein von Oberbürgermeister Christian Thieme, Götz Ulrich dem Landrat des Burgenlandkreises, Dr. Lena Blessing der Leiterin Team Stiftungsangelegenheiten der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Mario Kerner dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Burgenlandkreis, dem Restaurator Markus Schulz und Maria Fischer der Sachgebietsleiterin Kultur und Tourismus der Stadt Zeitz, feierlich wiedereröffnet.
Das Gemach zähle „zu den herausragenden Raumkunstwerken des dreiflügeligen Schlossensembles,“ so die Stadt Zeitz in der Pressemitteilung. „Die reich ausgeführte Stuckdecke sowie der kunstvoll gestaltete Kamin zeugen von dem spätbarocken Zeitgeist, dessen ursprüngliche Wirkung über Jahrhunderte durch spätere Überfassungen gemindert war. Hinzu kam, dass der Stuck Fehlstellen und Beschädigungen aufwies. So verbargen die überwiegend graue Raumfassung und Farbgebung sowie der Staub, den ehemaligen Glanz des Gemaches der Herzogin fast vollständig. Auf Grundlage restauratorischer Untersuchungen und in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) beantragte man deshalb 2023 in einem ersten Schritt, hin zur Wiederherstellung und Sanierung, Förderungen zur Umsetzung der Maßnahme. Somit erhielt der Raum in den vergangenen rund eineinhalb Jahren nun weitgehend seine spätbarocke Farbigkeit und Ausdruckskraft wieder.“
Fotos: 1.,2. v.l. Lars Werner, Pressestelle Zeitz / andere: zeitzonline
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