Kultur, ein blaues Sofa und eine Prinzessin

Kultur, ein blaues Sofa und eine Prinzessin

Wie sich Zeitz beim Sachsen-Anhalt-Tag präsentiert

Zeitz gab es zum Sachsen-Anhalt-Tag gleich im Doppelpack. Im Revier der Region Halle-Saale-Unstrut-Elster präsentierte sich am Wochenende in Bernburg die Elsterstadt gleich mit zwei Auftritten. Nein, am Ende waren es drei. Gleich neben der Bühne hatten acht Zeitzer Kultur- und Kunstvereine aufgebaut, ein Stück hin zeigten sich die Stadt Zeitz und die Zeitzer Unterwelt mit dem Unterirdischen Zeitz. Und dann am Nachmittag, direkt neben dem Kulturzelt unterhielt zwei Stunden lang „Blue Sofa“ vom Ziegenhof Schleckweda mit groovigem Soul die Gäste.

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Tags zuvor gab es hier unter dem Motto „Zeitz. Wo Sachsen anhält“ einiges an Nachfrage. Denn Kloster Posa bot an, Einkaufsbeutel oder mitgebrachte T-Shirts via Siebdruck zu verschönern. Solche Angebote, bei denen die BesucherInnen auch etwas mehr als nur Informationen mitnehmen können, die kommen immer gut an. Neben dem Kulturmanager des Burgenlandkreises Lion Hartmann ließen sich sogar Zeitzer Stadträte blicken – Jens Freyer und Niklas Makowski machten einen Abstecher.

Neben zahlreichen Informationen und Publikationen rund um das Thema Kultur und Kunst in Zeitz haten die findigen Kulturmacher von der Elster eine hübsche Idee. Mit Unterstützung des Digitalisierungszentrums hatten sie zwei Bildschirme nebeneinander aufgestellt. Sie zeigten die an Kontrasten reiche Elsterstadt, auf dem Einen beeindruckende Videos und Bilder mit dem Leerstand im Fokus, der Andere dokumentiert das andere Zeitz: das KulturZeitz eben. Hier liefen Trailer und Bilder aus dem, für eine Stadt dieser Größe, doch üppigen kulturellen Leben.

Dann war da ja noch Blue Sofa. Sie hatten sich gerade mit dem letzten Stück vom Publikum verabschiedet, als dieses „Zugabe“ zu skandieren begann. Nach dem verschmitzt angemerkten Missverständnis, man habe „Zugage“ verstanden, taten die Groovenden vom Ziegenhof natürlich dem Publikum den Gefallen und spielten noch Einen.

Was bleibt unterm Strich? Mindestens, dass es sich lohnt, wenn man Gutes tut auch darüber zu sprechen. Diesen und jenen Kontakt, den du sonst nicht hättest gab es auch. Nicht zuletzt die Erkenntnis, es könnte durchaus Sinn machen, vor ähnlichen Events mit einer konzertierten Aktion die Präsentation unserer Stadt breiter aufzustellen.

 

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Denn es ist mitnichten so, dass wir nichts zu bieten hätten. Im Gegenteil! Sogar eine erlauchte Hoheit durften am Zeitzer Stand begrüßen: die 11. Zeitzer Weinprinzessin gab sich die Ehre.

Demnächst in KulturZeitz

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About The Author

REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

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