26.04./15:00/Moritzburg: LOGO. Peter Schröter, Zeitz

Die Eröffnung der Personalausstellung des Zeitzer Grafikers.

logo_peter_SchröterZum 75. ehrt seine Heimatstadt nun den vielseitigen Gebrauchsgrafiker mit einer Personalausstellung in der Moritzburg.
Genau dort, wo einst im Jahr 2004 die Zeitzer Landesgartenschau statt fand. Was das mit dieser Ausstellung zu tun hat? Jede Menge, denn ich erinnere mich noch gut an die damals heftig geführte Debatte um das Logo der Landesgartenschau. Stümperhaft, nichtssagend und handwerklich schlecht gemacht hatte es damals den Zorn des Fachmanns erregt. Zurecht.

Wie Logos und Signets aussehen können, was sie auch macht und weshalb gerade sie, die mit klaren Linien und wenig Fläche die hohe Schule der Gestaltung sind zeigt diese Ausstellung. Sie müssen ansprechen und im Gedächtnis haften bleiben.

Logos. Sie haben einen scheinbar engen Raum und müssen doch so viel erzählen über den oder das, worauf sie hinweisen. Dabei wird das Mittel Farbe nur begrenzt eingesetzt. Sich in einer ästhetischen Form auf das Wesentliche beschränken müssen und es können. Das ist die hohe Schule. Schröter hat sich besucht, beeinflusst und absolviert sie bis heute erfolgreich.

Herzlichen Glückwunsch Peter Schröter!

[accordion title=“VITA PETER SCHRÖTER“]

  • geboren am 17.03.1939 in Zeitz
  • 1951-1953 Besuch des Mal- und Zeichenzirkel des Hydrierwerkes Zeitz unter Leitung des Grafikers Karl Erich Merseburger
  • 1956 Mittlere Reife, Diesterweg-Oberschule Zeitz
  • 1956-1959 Lehre als Gebrauchswerber bei der Konsumgenossenschaft Zeitz (Schauwerbegestalter), Abschluss als Facharbeiter
  • Zeichenunterricht in der Volkshochschule Zeitz unter Leitung von Hans Stengel
  • 1959-1962 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst, Magdeburg, Fachrichtung Gebrauchsgrafik, Abschluss: Gebrauchsgrafiker
  • Leiter eines Kinderzeichenzirkels
  • 1962-1968 angestellt als Gebrauchsgrafiker des Büros für Entwicklung, Messen und Möbelindustrie der DDR beim Volkswirtschaftsrat der DDR, Sitz Leipzig
  • freie Arbeiten im Eigenauftrag Tätigkeit als Gebrauchsgrafiker in Foto- und Prospektgestaltung, Signetentwürfen, Messen- und Ausstellungsgestaltung
  • bis 1967 Pressechef der DDR-Möbelindustrie zu den Leipziger Messen
  • 1965 Pressechef der DDR-Möbelindustrie in Kiew/Ukraine
  • 1959-1962 zweijähriges Fernstudium (Werbeökonomie) an der Fachschule für Werbung und Gestaltung, Berlin
  • seit 1968 freischaffend als Grafikdesigner in Zeitz
  • 1971-2004 Mitglied im Verband Bildender Künstler, Bezirk Halle
  • 1974-88 Mitglied der Sektionsleitung Gebrauchsgrafik im Verband Bildender Künstler, Bezirk Halle
  • 1999-2003 Dozent an der Medizinischen Bildungsakademie Naumburg im Bereich Gestaltungslehre und Ausstellungsgestaltung und -technik
  • bis 2004 Mitglied im Verband Bildender Künstler/ Bund Bildender Künstler, Allianz Deutscher Designer (AGD) und BDGli

Quelle: Sparkasse Burgenlandkreis

[/accordion][accordion title=“AUSSTELLUNGEN“]

Personalausstellungen

  • Zeitz, Leipzig, Gera

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

  • Halle
  • Dresden
  • Zeitz
  • Detmold
  • Bad Homburg / Friedrichsdorf Berlin
  • Bezirkskunstausstellungen

Quelle: Sparkasse Burgenlandkreis

[/accordion]

Print Friendly, PDF & Email

About The Author

REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

Related posts

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.