Bronzemedaille bei Weltmeisterschaft
Mit der Bronzemedaille im Gepäck kehrte Timo Trummer von der Weltmeisterschaft in den USA zurück in die Heimat! Bereits im Frühjahr hatte sich unser Zeitzer Kanute nach acht Wettkampfläufen erfolgreich für die Nationalmannschaft des DKV qualifiziert. Das erste große Ziel für 2026 – die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Oklahoma war damit für Timo erreicht.
Die Weltcupstarts in Prag und Augsburg waren Zwischenetappen in der Vorbereitung, ebenso wie ein zweiwöchiger Trainingsaufenthalt im Juni in Oklahoma zum Kennenlernen der WM-Strecke. Der schwierige Kanal mit seinem Wildwasser, die Streckenaushängung aber auch Temperaturen jenseits der 40 Grad, forderten die Athletinnen und Athleten während der Weltmeisterschaft besonders sehr. Zudem wird der Konkurrenzdruck in den Disziplinen immer größer, die Weltspitze rückt extrem dicht zusammen und schon kleinste Fahrfehler entscheiden über aussichtsreiche Platzierungen.
Im Finallauf der Mannschaftswettbewerbe startete Timo gemeinsam mit dem Zeitzer Lennard Tuchscherer und dem Augsburger Sideris Tasiadis gleich als erstes Team in den Finalnachmittag. Alle drei Athleten blieben auf ihrer Fahrt durch den Slalomparcours fehlerfrei. Nach langem Warten und Beobachten der Konkurrenz konnten sie sich über die Bronzemedaille freuen. Der Sieg ging an das Team aus Großbritannien, vor Frankreich und Deutschland. Seit vielen Jahren hatte Deutschland in dieser Disziplin kein WM-Edelmetall gewonnen. Nachdem es für Timo zuvor am Vormittag mit seinem Vorlauf-Aus nicht nach Wunsch gelaufen war, freute er sich riesig über diesen Teamerfolg. „Es ist immer ein bisschen schade, wenn man es im Einzel nicht hinkriegt. Aber es ist ja unabhängig von der Mannschaft. Da muss man dann trotzdem ordentlich und fokussiert herangehen. Deshalb bin ich auch sehr froh, dass wir das heute gemeinsam runtergerockt haben“, sagte der Zeitzer und ergänzte, „im Einzel muss ich noch ein bisschen an mir arbeiten“. Viel Zeit zum Verarbeiten des Einzellaufes hatte der 30-Jährige nicht. „Ich habe in der Zwischenzeit versucht, es nicht so an mich heran zu lassen, damit ich den Fokus und die Konzentration für die Mannschaft noch habe, weil es da nicht nur um mich geht, sondern auch um die anderen beiden.“
Der Kanuverein Zeitz gratuliert Timo recht herzlich und wünscht ihm für die weitere Saison mit Weltcupstarts in Frankreich und Spanien viel Erfolg!

