„MALEN AUS LEIDENSCHAFT“ MANFRED MARSCHLICH
Acrylmalerei
„Sobald ich einen Stift halten konnte, wurden sämtliche Zeitungsränder mit Autos und Eisenbahnen bekritzelt,“ erzählt der 1950 in Zeitz geborene Manfred Marschlich. Jetzt zeigt er seine Acrylbilder in der Zeitzer Gewandhausgalerie (in der Touristinformation).
Seine Oberschulzeit absolvierte er bis 1968 in der Roßlebener Internats-Oberschule und wurde hier von seinem Kunsterziehungslehrer E. Schittenhelm gefördert. Außerschulisch belegte er zusätzlich Kurse in der Volkshochschule, jedoch kam nach dem Abitur das von ihm angestrebte Kunststudium leider nicht zustande und widmete sich daher hauptberuflich der Physik, studierte an der MLU Halle und arbeitete nach seinem Abschluss im VEB Hydrierwerk Zeitz als Schichtingenieur, als Technologe im VEB Zemag Zeitz und von 1979 bis 1990 als Leiter der Erzeugnis-Entwicklung im VEB Elektrogeräte Zeitz. Neben seiner Arbeit, konnte er sich nun wieder mehr seinem Hobby, dem Malen, widmen und wirkte bis zur Wende aktiv im Mal- und Zeichenzirkel des Klubhauses unter Leitung von Karl-Heinz König und Hans Ritter mit. Er gestaltete hier unter anderem großformatige Wandbilder von Weißenfels sowie von historischen Gebäuden in Zeitz und war Teilnehmer an einer Ausstellung im Schloss Moritzburg.
Die Ausstellung ist bis zum 01.08.2026 während der Öffnungszeiten der Zeitz Tourist Information zu sehen.
Abb.: Manfred Marschlich

