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„Tales & Tonadillas“ – Duo ITIHEKENU

„Tales & Tonadillas“ – Duo ITIHEKENU

13. Juli 2018 / 19:30 / Franziskanerkloster

ITIHEKENU

Die freischaffende Sopranistin Nicolle Cassel und Simone Geyer, Harfenistin der Staatsoperette Dresden, konzertierten bereits gemeinsam im Rahmen verschiedener Kammermusikreihen, u.a. im Gewandhaus Leipzig. 2015 entschlossen sie sich das Duo ITIHEKENU ins Leben zu rufen. Der Name basiert auf dem ersten überlieferten Harfenduo des alten Ägypten. Die Sängerin hieß Iti und ihre Harfenistin Hekenu.

Zum Programm

Das Programm Tales &Tonadillas widmet sich dem Thema alter Volksweisen aus England, Irland und Spanien. Klassiker wie Greensleeves und Scarborough fair, die es bis in die moderne Popkultur geschafft haben, werden vom Duo ITIHEKENU wieder auf ihren Ursprung zurückgeführt.

In ihrer Entstehungszeit galt es vor allem Geschichten zu erzählen, für deren Vortrag man sich der eigenen Stimme und gegebenenfalls eines Begleitinstrumentes bediente. Die „Canciones españolas antiguas“ sind eine Sammlung alter Volksweisen aus der andalusischen Heimat des Lyrikers und Dramatikers Frederico Garcia Lorca. Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln, fand er diese alten Melodien und hielt sie fest für seine Nachwelt.

Neben dem musikalischen Hörgenuss können sich die Konzertbesucher auch an kulinarischen Genüssen erfreuen, so an hiesigen Weinen und kleinen Leckereien.

Einlass zum abendlichen Konzert unter freiem Himmel ist 18.30 Uhr. Der schöne Innenhof des Kreuzganges fasst nur eine kleine Anzahl an Plätzen, das Kartenkontingent ist daher auf 72 Karten begrenzt. Der Kartenvorverkauf beginnt am 23.6.18.

Weiterer Termin mit dem Duo: 18. August 2018 mit dem Programm „„Orient&Occident“ 

www.kultur-zeitz.de

Foto: alle Rechte Nicolle Cassel

Eintrittskarten für dieses Konzert sind ab 23. Juni 2018 erhältlich.

Vorverkauf  in der Tourist- Information Zeitz:           12,00 € bzw. 10,00 € ermäßigt
Abendkasse:                                                                        14,00 € bzw. 12,00 € ermäßigt

Quelle: nicolle-cassel.de

Nicolle Cassel wurde in Magdeburg geboren. Sehr früh schon kam sie mit dem Theaterleben in Berührung, bereits mit vier Jahren stand sie als Komparsin auf der Bühne. Die Spezialmusikklasse am Hegel-Leibnitz-Gymnasium Magdeburg, der Magdeburger Domchor und der Extrachor  des Magdeburger Theaters waren erste wichtige Stationen in der musikalischen Ausbildung.

Nicolle Cassel studierte bei KS Prof. Jürgen Hartfiel, an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden und anschließend privat bei Stefan Haselhoff in Basel. Während ihres Studiums besuchte sie Meisterkurse bei Frau Prof. Dr. Edith Wiens, KS Olaf Bär, Prof. Karl-Peter Kammerlander und Rudolph Jannsen. Das Nürnberger Opernstudio engagierte sie mehrfach als Solistin. 2003 sang sie in einer Co-Produktion der Dresdner Musikhochschule, der Dresdner Musikfestspiele und des Potsdamer Barockfestivals die Rolle der Cassandra, in Johann Adolph Hasses "La sorella amante".

Als freischaffende Opern-und Konzertsängerin, konzertierte sie u.a. mit Mitgliedern der Bayrischen Staatskapelle, den Dresdner Kapellsolisten und dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden.  Sie sang auf Festivals wie dem Lausitzer Opernsommer, (hier u.a. Pamina und Donna Elvira) der Ansbacher Bachwoche und dem Cottbuser Musikherbst. Außerdem ist sie regelmäßiger Gast in der Kammermusikreihe der Dresdner Philharmonie.

Einige Höhepunkte in ihrem Konzertschaffen waren u.a. 2010  der Fernsehgottesdienst des ZDF aus der Dresdner Frauenkirche, hier war sie mit der Spauer- Messe von Mozart zu hören und 2012 das Sopransolo in der „Carmina Burana“ im Stadtcasino Basel und Kulturcasino Bern, es spielte das Orchester  „L'viv virtuosi“ (Ukraine).

Seit Frühjahr 2011 ist sie jährlich für die „Internationale Stiftung  zur Förderung von Zivilisation und Kultur“ mit Konzerten in Deutschland, u.a. Gewandhaus Leipzig, auf Tour.

Gemeinsam mit dem Geiger Steffen Gaitzsch (Dresdner Philharmonie) engagiert sie sich auch für die zeitgenössische Musik. Frank Petzold (Cottbus) und Rainer Lischka (Dresden) komponierten sogar eigens für das Duo.

2013 übernahm sie die Stimmbildung des Concentus Vocalis St.Lukas Dresden, in dessen Konzerten sie auch regelmäßig als Solistin zu hören ist.

Ihren ersten Harfenunterricht erhielt Simone Geyer mit 10 Jahren bei Cynthia Oppermann. 1998/99 war sie Jungstudentin an der Musikhochschule Frankfurt bei Xavier de Maistre, ab 1999 studierte sie an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Gisèle Herbet. Sie erhielt mehrfach Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ (u.a. 1. Preis Bundeswettbewerb 1997), begann schon früh mit verschieden Kammermusik-Besetzungen zu konzertieren und gründete mit ihrer Schwester, der Flötistin Karin Geyer das „Duo d’anges heureux“.

2006 erhielt sie den Wolfgang-Fischer-Preis für Kammermusik. Seit 2002 gibt sie zahlreiche Kammerkonzerte im Rahmen der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation. Neben ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit ist sie eine gefragte Musikerin zur Aushilfe in renommierten Orchestern (u.a. Nürnberger Symphoniker, Staatstheater Wiesbaden, Darmstadt, Nürnberg und Saarbrücken, SR-Sinfonieorchester, Dresdner Philharmonie) und trat als Solistin u.a. mit den Heidelberger Sinfonikern und der Baden-Badener Philharmonie auf.

2004 erhielt sie ihr Diplom mit Auszeichnung, woraufhin sie ihr Studium in der Meisterklasse fortsetzte. Nach ihrem Meisterklassediplom 2007 war sie zunächst als freischaffende Harfenistin tätig und ist seit der Spielzeit 2009/2010 als Solo-Harfenistin an der Staatsoperette Dresden engagiert.

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About The Author

REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

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