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„Entdecke was du kannst“

„Entdecke was du kannst“

Zeitzer Kampfsportgemeinschaft schult Frauen im Selbstschutz

Ein Geschenk zum Frauentag

Unter dem Slogan „Entdecke was du kannst“ macht die Kampfsportgemeinschaft „Jodan Kamae“ Frauen ein Geschenk zum Frauentag. Am 9. März bieten die rührigen Kampfsportler einen Selbstschutzkurs an (mehr Infos und Anmeldung). Die Teilnahme ist kostenls. Neben tollen Mitmachangeboten wird Moderatorenteam um Tino Schaumburger, Christopher Stange, Andre Kabelitz und Vereinschef Silvio Klawonn wieder eine Fülle wichtiger Informationen im Gepäck haben.

Zweimal im Jahr führt  der KSG Zeitz die Frauenselbstschutzkurse durch. Entstanden sind sie im Rahmen der DOSB-weiten Initiative „Starke Netze gegen Gewalt“. Als integralen Bestandteil dieser Bewegung zeigt die Zeitzer Kampfsportgemeinschaft hier hervorragende Kompetenzen. Vor allem zeigt sie Engagement, Haltung und Gesicht.
Neben Informationen zu Ausmaß und Entstehung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen gibt es natürlich auch handfeste Probiermöglichkeiten wie Frau sich schützen kann. Teilnehmerinnen erfahren auch welche Hilfs- und Unterstützungsangebote den Opfern von Gewalt zur Verfügung stehen.

Traditionell endet das Kursangebot mit lockeren Gesprächsrunden. Der Verein spendiert den Teilnehmerinnen auch wieder die Getränke.

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Hintergrundinformationen

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Menschenhandel und Gewalt im Rahmen von Prostitution oder Genitalverstümmelung. Sie beginnt mit der alltäglichen Anmache, mit frauenfeindlicher Sprache, Witzen und Beschimpfungen. Auch wo Frauen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden, wenn sie bestimmte Orte, Wege oder Situationen meiden müssen, um Belästigungen oder Bedrohungen zu entgehen, handelt es sich um eine Form von Gewalt. Direkte Erscheinungsformen von Gewalt gegen Frauen sind beispielsweise sexuelle Belästigung, Demütigung, Beleidigung, Prügel, Bedrohung, soziale Kontrolle, sexuelle Nötigung, Stalking oder Vergewaltigung.

29.419 Fälle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff zählte die Polizeistatistik im Jahr 2020. „28.131 Opfer waren weiblich, 2.436 waren männlich. Tatverdächtig waren 22.155 männliche und 448 weibliche Personen. Die Aufklärungsquote lag 2020 im Bundesgebiet bei 80,7 Prozent„, zitiert die Pressemitteilung des Kampfsportvereins.
„Häufig werden diejenigen, die eine Vergewaltigung erleben mussten, zusätzlich mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen belastet. Besonders dann, wenn sie den Täter oder die Täterin persönlich kennen, mit ihm beziehungsweise ihr verabredet waren oder die Person in die Wohnung eingeladen haben, fühlen sie sich selbst schuldig.
Rund ein Drittel aller Frauen wurden schon einmal Opfer von Beziehungsgewalt. Aber auch Männer sind in Beziehungen Gewalt ausgesetzt. Dies kommt in allen Einkommens-, Bildungs- und Altersschichten vor. Viele Betroffene suchen die Schuld bei sich selbst oder sehen keine Möglichkeit, die Beziehung zu beenden. Mitunter sind auch Kinder von der Gewalt zwischen den Eltern betroffen. Häusliche Gewalt und Straftaten im sozialen Nahbereich bleiben häufig unerkannt. Opfer schweigen aus Scham, Hilflosigkeit, Schuldgefühlen. Oft werden Übergriffe vom Opfer heruntergespielt oder verschwiegen aus Angst vor weiteren Gewalttaten.“  Quelle: https://www.polizei-beratung.

Fotos: KSG Zeitz, Quelle Text: Pressemitteilung KSG Zeitz, Silvio Klawonn

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About The Author

REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

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