Über die Triennale und dass sie dabei sind freuen sich beide. Wenigstens das, betonen beide. Denn im Gegensatz zu anderen Bundesländern fehle es in Sachsen-Anhalt an einer institutionell geförderten Stelle zur Präsentation und Bewahrung zeitgenössischer Kunst. Die Triennale selbst könne, vor allem aus Platzgründen. auch nicht das ganze Spektrum abbilden. So wären etwa multimediale und interaktive Kunst oder Performances nicht präsent.
Die Triennale wird im Wechsel in den Museen der Städte Merseburg, Weißenfels und Zeitz präsentiert. In diesen Häusern bleiben natürlich schon baulich die Möglichkeiten für Ausstellungen diesen Umfangs begrenzt. Diesen Spagat im Blick gelang den Kuratoren bislang gut, die Triennale zu einem Highlight für Kunst aus dem Süden zu machen.
Deshalb, darin sind sich Baumgarten und Zeigner einig, sei die Triennale ein gutes Format, Kunst aus Saale-Unstrut-Elster zu präsentieren.
Danke für das Gespräch.