Den Opfern des Bergarbeitermarsches 1923
Auch 103 Jahre danach ist nicht vergessen. Am 13. August 1923 starben 9 Bergarbeiter am Fuße des Wendischen Berges, über 30 wurden im Kugelhagel der Schutzpolizei verletzt. 10.000 Bergarbeiter forderten mit einer Demonstration die Freilassung von inhaftierten Kumpeln, die bei Protesten für bessere Lebensverhältnisse verhaftet wurden.
Heute gedachten Oberbürgermeister Christian Thieme und weitere Beteiligte mit Gestecken und einer Schweigeminute den Opfern. Thieme:
„Es ist unsere Verantwortung, den Opfern und ihren Familien mit Respekt zu begegnen, die Erinnerung an die damaligen Ereignisse wachzuhalten und all jener zu gedenken, die ihr Leben verloren haben. Die Menschen, die für ihre Überzeugungen eintraten, dürfen niemals in Vergessenheit geraten. Mit ihren Demonstrationen und ihren Forderungen haben sie damals einen wichtigen Grundstein für unsere heutige Demokratie gelegt.“
Foto: © Lisa Hauschild, Stadt Zeitz
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