Thomas Swims bringt eine Schenkung
„Zurück nach Zeitz“, die Zweite, könnte man sagen. Denn diese Tage kam der Berliner Thomas Swims mit einer besonderen Schenkung nach Zeitz. 2022 stellte er hier aus, in der Stadt dessen Pressesprecher er drei Jahre lang war und schenkte dem OB eine Lutherrose in Pop Art (wir berichteten). Jetzt kam er mit einem Kinderwagen in Pop Art ins Deutsche Kinderwagenmuseum. Es sei eine Hommage an die Erfindung des Kinderwagens durch Ernst Albert Naether, der es damit von Zeitz bis in die ganze Welt geschafft hat.
Nicht unbedingt von Zeitz, aber auch in die Welt schaffen es inzwischen auch seine farbenfrohen Bilder. Dem Vernehmen nach sieht man seine Arbeiten in privaten Sammlungen und Ausstellungen in Halle, Berlin, Bonn, Köln, Potsdam, Hamburg, Erfurt, Leipzig, Frankfurt am Main und Zeitz sowie in New Jersey und Detroit (USA), auf Mallorca oder der Schweiz.
Swims, in Zeitz noch bekannt als Sagefka, malt seine Bilder wie er lebt – lebensbejahend, optimistisch, bunt.
„Meine Kunst ist positiv, nicht kritisch und nicht belehrend. Sie soll das Auge erfreuen, den Geist erfrischen und angesichts der Weltsituation an die guten Dinge im Leben und in uns allen erinnern. In jüngster Zeit habe ich immer mehr den Drang, vor allem mitteldeutsche Motive mit knalligen Farben zu malen, denn die fehlen mir oft in der Kunstlandschaft“.
So kommentiert Swims seine Kunst. Er verreise inzwischen nie mehr ohne Leinwand, habe 1000 Ideen und zu wenig Zeit. Dass er immer mal wieder Zeit für Zeit hat und jetzt erneut mit einer Schenkung, darüber freut sich Maria Fischer. Die Schachgebietsleiterin für Tourismus und Kultur und Thomas Swims verbindet eine langjährige Freundschaft. Einen Platz für den Neuzugang haben sie auch gleich gefunden, wie das Titelfoto zeigt.
Von 2013 bis 2016 arbeitete er als Pressesprecher und Referent des Oberbürgermeisters der Stadt Zeitz, womit viele Begegnungen mit den Menschen in der Stadt verbunden waren. Der Kontakt nach Zeitz riss deshalb auch nie ab, sondern vertiefte sich vielmehr. Das ist doch schön.
Quelle: Pressemitteilung Stadt Zeitz, Fotos: Lars Werner

