Februar 29, 2024

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„DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME“ Orgelimprovisation zum Stummfilm

David Franke, Orgel

„Der Glöckner von Notre Dame“ von Wallace Worsley aus dem Jahr 1923. An diesem Abend verwandelt sich das Instrument Orgel in ein Filmorchester. Künstler des Abends ist David Franke, früherer Organist an St. Wenzel Naumburg, heute Professor für Orgel und Orgelimprovisation sowie Leiter des Instituts für Kirchenmusik an der Musikhochschule Freiburg und Gewinner renommierter Orgelimprovisationspreise wie zum Beispiel des „Grand Prix d’Improvisation“ beim Internationalen Orgelwettbewerb „Grand Prix de Chartres“/Frankreich, den er 2008 als erster deutscher Organist gewann.

Mit seiner Filmmusik zum „Glöckner von Notre Dame“ stellt sich David Franke ganz in die Tradition der Kinoorgeln der 1920er Jahre und lässt für sein Publikum eine Filmmusik in Echtzeit entstehen. Charaktere und Handlungen des Films bekommen dabei ein eigenes musikalisches Gepräge und entwickeln sich über den Film hinweg in breitem Spannungsbogen weiter, wobei die vielseitigen Klangmöglichkeiten der Eule-Orgel im Zeitzer Dom gebührend zur Geltung kommen. Die so improvisierte Filmmusik ist im wahrsten Wortsinn „einmalig“, erklingt sie doch in dieser Fassung nur ein einziges Mal! Lassen Sie sich berühren von der bewegenden Geschichte um Liebe, Hass, Freundschaft und Vertrauen nach dem Roman „Nôtre-Dame de Paris“ von Victor Hugo in ihrer wohl legendärsten Verfilmung.

Über David Franke, Orgel

David Franke (Foto: privat)

David Franke, geboren in Freiberg/Sachsen, studierte Kirchenmusik, Orgel und Orgelimprovisation in Stuttgart, Kopenhagen und Berlin. Seit 2018 ist er Professor für Orgel und Orgelimprovisation und Leiter des Instituts für Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Freiburg.

Von 2008 bis 2018 war David Franke Organist der Hildebrandt-Orgel (1746) an St. Wenzel Naumburg, einer der weltweit wichtigsten Denkmalorgeln, an deren Konzeption und Abnahme Johann Sebastian Bach beteiligt war. Von 2009 bis 2018 unterrichtete er zudem als Dozent an der Musikhochschule Stuttgart eine internationale Klasse im Hauptfach Orgelimprovisation.

David Franke ist Gewinner hochrangiger Improvisationspreise (u.a. erster deutscher Gewinner des legendären „Grand Prix d’Improvisation“/1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb „Grand Prix de Chartres“/Frankreich, Publikumspreis beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb Haarlem/Holland). Er gibt Meisterkurse für Orgel und Orgelimprovisation im In- und Ausland und ist Jurymitglied bei Wettbewerben.

Seine Konzerttätigkeit führt ihn durch ganz Europa. Aufnahmen für Fernsehen (NHK/Japan, MDR u.a.), Rundfunk (Deutschlandfunk, SWR, Bayerischer Rundfunk u.v.m.) und auf CD dokumentieren David Frankes Wirken als Interpret und Improvisator.

Der Glöckner von Notre Dame Stummfilm, USA 1923

Regie: Wallace Worsley, Drehbuch: Edward T. Lowe Jr. Perley Poore Sheehan, Autor: Victor Hugo, Kamera: Robert Newhard, Tony Kornman, Virgil Miller, Stephen S. Norton, Charles J. Stumar,Musik: Cecil Copping, Carl Edouarde, Hugo Riesenfeld, Schnitt:Edward Curtis, Maurice Pivar, Sydney Singerman, Produktion:Universal, Produzent: Carl Laemmle, Irving Thalberg

Mit: Lon Chaney (Quasimodo), Patsy Ruth Miller (Esmeralda), Norman Kerry (Phoebus de Chateaupers), Kate Lester (Madame de Condelaurier), Winifred Bryson (Fleur de Lys), Nigel de Brulier (Don Claudio), Brandon Hurst (Jehan), Ernest Torrence (Clopin), Tully Marshall (König Ludwig XIV.), Harry von Meter (Monseigneur Neufchatel), Raymond Hatton (Gringoire)

Handlung:

Quasimodo, der das Aussehen einer Missgeburt hat, fristet ein einsames Dasein als Glöckner der Pariser Kathedrale Notre Dame. Beim Fest der Narren sieht er Esmeralda, eine bei Zigeunern aufgewachsene Schönheit, und ist von ihr fasziniert. Doch auch Clopin, der der König der Bettler ist und Esmeralda von den Zigeunern befreit hatte, sowie Dom Claude, der Erzdekan der Kathedrale, und dessen jüngerer Bruder, der Priester Jehan, finden Gefallen an Esmeralda. Als Jehan und Quasimodo versuchen, Esmeralda zu entführen, werden sie von der königlichen Wache ertappt; Jehan kann fliehen, Quasimodo wird gefangen genommen. Esmeralda verliebt sich in Phoebus, der der Anführer der königlichen Wache und seinerseits mit Fleur de Lys verlobt ist.

Am nächsten Tag wird Quasimodo vom König öffentlich ausgepeitscht und in Ketten gelegt. Esmeralda gibt ihm einen Krug Wasser zu trinken; Claude befreit ihn von seinen Ketten. Phoebus und Jehan buhlen nun um Esmeraldas Gunst. Als Phoebus das Rennen zu machen scheint, wird er von Jehan niedergestochen. Jedoch wird Esmeralda für die Täterin gehalten und zum Tode verurteilt. Der tot geglaubte, in Wahrheit aber schwer verletzte Jehan versucht nun, wie Clopin und Quasimodo, Esmeralda zu befreien. Quasimodo und Claude verstecken Esmeralda im Glockenturm. Die von Clopin mobilisierte Bevölkerung stürmt die Kathedrale; Quasimodo und Phoebus leisten Gegenwehr. Als Jehan Esmeralda bedrängt, wird er von Quasimodo vom Kirchturm hinuntergeworfen. Phoebus und Esmeralda sind wieder vereint; Quasimodo stirbt.

Der Film aus dem Jahre 1923 ist ein rührendes Drama um Liebe, Hass, Freundschaft und Vertrauen.

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Datum

24 Sep 2023
Vorbei!

Uhrzeit

17:00

Kosten

15.00€

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Dom St. Peter und Paul

Veranstaltungsort

Dom St. Peter und Paul
Schloßstraße 7, 06712 Zeitz
Website
http://www.kath-zeitz.de/
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Veranstalter

Musikfreunde EULE Orgel Zeitz
Telefon
+49 34 41 53 93 90
E-Mail
euleorgelzeitz@gmail.com
Website
https://www.euleorgel-zeitz.de/
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