596 Jahre Zeitzer Geschichte. Wesentliches ästhetisch präsentiert.

596 Jahre Zeitzer Geschichte. Wesentliches ästhetisch präsentiert.

Erster Teil der Zeitzer Geschichte dauerhaft zu sehen.

Das Zeitzer Museum Schloss Moritzburg ist um eine dauerhafte Attraktion reicher. Ab 1. Juli ist mehr als die Hälfte der bisher bekannten Zeitzer Geschichte in einer exzellenten Daueraustellung für Öffentlichkeit zugänglich.

596 Jahre „Zeitz unter dem Bischofsstab“ markiert die Ausstellung unter dem Titel „Himmlisches Streben. Irdisches Leben“.

Ehrenbürger und Bürgermeister

Rudolf Drößler, Ehrenbürger der Stadt, Stadtschreiber und Sachbuchautor zeigte sich in seiner Rede zur Eröffnung heute bereits verzückt, von dem was die Besucher später noch sehen würden. Zuvor erzählte der Geschichtskenner aus wesentlichen Meilensteinen der Geschichte lebhaft, als wäre er dabei gewesen. Etwa aus der Zeit, als Zeitz wohl 417 Haushalte zählte und wahrscheinlich um die Zweitausend Menschen in seinen Mauern als Selbstversorger autark leben konnten.
Neben den geschichtlichen Daten war Drößler der Hinweis wichtig, das die Geschichte von Zeitz nicht zu schreiben sei, ohne den Bogen weit über die Stadt hinaus zu spannen. Das sei auch für diese Ausstellung ein wesentliches Kriterium gewesen.

Was aus dieser Zeit von 967  bis 1564 mit welchen Ausstellungsstücken belegt und illustriert wird, soll hier nicht verraten werden. Nur soviel als ersten persönlichen Eindruck.
Wer von Museum, Stadtgeschichte und Heimat hört und eine Art Heimatmuseum vermutet liegt völlig falsch. Diese Ausstellung holt ihre Spannung aus der Beschränkung auf das Wesentliche.
Die Macher unterlagen zum Glück nicht wie viele der Versuchung, mit einer ohnehin nicht erreichbaren lückenlosen Anneinanderreihung von Zeitzeugen Geschichte zu belegen. So werden Besucherinnen und Besucher von den Ausstellungstücken selbst durch eine sachliche, ästhetisch äußerst anspruchsvolle Ausstellung geführt.
Es ist ein Vergnügen, die Zeitzer Geschichte so zu erleben und macht hungrig auf den nächsten Teil.

Neu: Video von Wolf-Henry Dreblow auf Youtube

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About The Author

REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

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2 Comments

  1. Kristin Otto

    Vielen Dank, lieber Herr Eckel, für das Lob – und die tolle Internetseite über Zeitz. Nehmen Sie mich bitte in Ihr Adressbuch (newsletter) auf. Danke!

    Reply
    1. zeitzonline

      Hallo Frau Otto,
      aber ja, gerne habe ich Sie in den Newsletterverteiler aufgenommen.
      Und, danke für den Gruß. Ansporn ist gut im Ehrenamt.

      Reply

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