Oktober 01, 2022

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Novavax-Impfungen im Burgenlandkreis

Novavax-Impfungen im Burgenlandkreis

Wie der sogenannte „Totimpfstoff“ verimpft werden soll

Der Burgenlandkreis erwartet Ende Februar die erste Lieferung des Novavax-Impfstoffes. Eingesetzt wird er zunächst nur im Impfzentrum und den Impfstellen des Burgenlandkreises, teilt die Pressestelle heute mit. Ab sofort sind demnach Voranmeldungen für Impftermine mit dem neuen Covid19-Impfstoff möglich.

Auf Grund der noch geringen Liefermengen richtet sich das Angebot zunächst an ungeimpfte Beschäftigte der von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht erfassten Bereiche, so die Pressestelle. Das gelte „insbsondere an Beschäftigte im Gesundheitswesen, in der Pflege und in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen„. Voraussetzung ist, dass Arbeitsstelle oder Wohnsitz in Sachsen-Anhalt liegen.

Wie die Voranmeldung funktioniert

Die Voranmeldungen erfolgen auf der Corona-Sonderseite des Landkreises im Buchungsportal oder telefonisch über die landesweite Hotline 0391-24369971. Dort Angemeldete werden per E-Mail unterrichtet, wenn der Impfstoff verfügbar ist. „Mit der verbindlichen Voranmeldung erhalten alle Impfwilligen eine PIN-Nummer, die zu einer späteren Terminbuchung berechtigt. Zudem wird jeder registrierten Person ein Anmeldezertifikat (inkl. QR-Code) zugestellt, womit der Anmeldestatus gegenüber dem Arbeitgeber ausgewiesen werden kann. Beim Impftermin muss eine Arbeitgeberbescheinigung als Nachweis vorgelegt werden„, wird dazu erklärt.

Umfang der Impfdosen

Deutschland wird im ersten Quartal voraussichtlich vier Millionen Impfdosen Novavax erhalten. Etwa 104.000 davon würden auf Sachsen-Anhalt entfallen. Deutlich mehr sind für das zweite Quartal angekündigt. „In Abhängigkeit von den Liefermengen und der Inanspruchnahme der Voranmeldungen soll der Impfstoff dann auch sobald wie möglich allen angeboten werden, die bisher noch keine Corona-Schutzimpfung hatten,“ heißt es dazu beim Burgenlandkreis.

Was unterscheidet die Impfstoffe?

Viele Menschen begegnen den bislang am häufigsten verabreichten Impfstoffen von BioNtech und Moderna misstrauisch, weil es vor Corona keine zugelassenen mRNA-Impfstoffe gab.  mRNA-Impfstoffe regen die Körperzellen an, einen kleinen Teil des Virus – das Spikeprotein – selbst herzustellen, wodurch eine uns schützende Immunantwort ausgelöst wird. Vektorimpfstoffe von Johnson & Johnson und AstraZeneca funktionieren ebenfalls auf dieser Basis.
Der Novavax-Impfstoff indes besteht aus virusähnlichen, das Spikeprotein des Coronavirus bereits enthaltenden Partikeln und einem Wirkverstärker. Obwohl auch mRNA-Impfstoffe keine lebenden Viren enthalten, werden solche Impfstoffe wie Nonavax als Totimpfstoffe bezeichnet und eher den „klassischen“ Impfstoffen zugeordnet.

Grafik: freepik pch-vector

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About The Author

REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

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