fbpx  
aktuell oben
aktuell oben
aktuell oben
Michael 19
Skyscraper rechts
Alphorn, Lyrik, Tränen. Ein Geständnis

Alphorn, Lyrik, Tränen. Ein Geständnis

Mendl & Friends und ein Abend voller Überraschungen

Dieses Gedicht, der Klang der Wörter, das war zuviel für mein Gemüt. Als Adel Karasholi vortrug war es ganz still. Der syrische Autor schritt mit seinen Versen durch mein Innerstes. Dann diese Wortmelodie in arabischer Sprache, dieses Schwingen. Schon von den sphärischen Ausflügen der beiden Musiker angerührt, ich gestehe, trieb es mir die Tränen in die Augen. Am Ende werde ich sogar vergessen haben, Textschnipsel und Namen aufzuschreiben. Mendl & Friends beim Zeitzen, ein Abend voll mit gelungenen Überraschungen, wunderbarer Musik, zauberhaftem Tanz, das kann ein sanftes Gemüt schon mal schaffen.

  • am Alphorn Gundolf Nandico
  • Freunde im Geiste und überhaupt
  • ideenreich am Violoncello-Sascha Werchau

Ein Surprise-Abend eben, mit kleinen Anekdoten aus dem Leben des Michael Mendl, dem „westfälisch geschnitzten“ Charakterkopf, wie er selbst sagt. Später wird es Mendl im Doppelpack geben, wenn er vor seinem Konterfei lächelnd im Sessel sitzen und entspannt seine Zigarette rauchen wird. Auch so eine Überraschung, der Maler Axel Thierock hatte Mendl porträtiert und ihm am Abend das Bild geschenkt. Da sitzt er nun und kann nicht anders.

  • der Doppelmendl
  • gleich kommen die Gäste
  • Mendl und Reiche und Mendl

„Wanderer, kommst du nach Zeitz“ witzelte Mendl zwischendurch augenzwinkernd ernsthaft. Das kann sich lohnen (finde ich sowieso). Etwa an diesem Abend auf Posa. Denn Veranstalter Beat Toniolo hatte neben der Begegnung mit Adel Karasholi und einem geschenkten Porträt noch weitere Überraschungen dabei. Wo denn das Alphorn beheimatet sei, dem Gundolf Nandico Sphärisches abgewinnt, wollte Mendl wissen. Eigentlich in Traupitz, so Nandico. Denn dort erwarb der vielseitige Musiker einen Gasthof. Im Duo mit Sascha Werchau am Violoncello zaubert er Klanggebilde zum Abheben in Posascheune.

  • Anmut
  • Marie Nandico
  • Shany Mathew

Plötzlich wird es indisch. Shany Mathew wird nach ihrem beeindruckenden Tanz erzählen, dass sie eine Jahrtausende alte indische Tanzkultur studierte. Wie eine Hochzeit werde in Indien gefeiert, wenn die strenge Prüfung durch einen Guru bestanden werde. Jede Mimik, jeder Fingerzeig, jede Körperbewegung ist von tiefer Bedeutung. Wir werden die Schöne noch einmal erleben. Sie wird mit einem Tanz zu einem von Marie Nandico in grazilen Bewegungen vorgetragenen Stück auf der Obertonhirtenflöte das Publikum verzücken. Das gefiel.

Einmal mehr an diesem Abend: Selten Gehörtes, selten Gesehenes – die Mendl Festspiele sind eine Bereicherung für unsere Stadt.
Und Mendl hat das letzte Wort. Wird er nach Abschluss dieser Mendl Festspiele wiederkommen? Er sei jetzt 75 und, so Gott wolle, ja.

  • es war ein schöner Abend
  • Bühnenstück
  • Danke
  • Danke ans Publikum
  • heute ein lockerer Tag
  • Hof Göbitz sorgte für die Häppchen
  • Mendls Kollege Peter Schneider
  • später wird diese Kunst eine Rolle spielen

Hat Sie das neugierig gemacht? Die Termine.

Link zu Vorverkaufsstellen

25. August / 16:00 Uhr / Weinhof Kloster Posa
„KINO VINO“

Genussfreude für den Gaumen mit „Schweizer Raclette“ und den FESTSPIELWEINEN vom Weingut TRIEBE und Weinhof Kloster POSA. Wir freuen uns, den Spielfilm „Im Schatten der Macht“, zu zeigen, bei dem Michael Mendl für seine eindrucksvolle Rolle des Willy Brandt‘s 2004 die GOLDENE KAMERA als bester Schauspieler erhielt.

TICKETS

27. September / 19:30 Uhr / Capitol
„ANACONDA“

Eine besondere Erzählreise vom uruguayischen Schriftsteller Horacio Quiroga (1878-1937). Quirogas Geschichten mit ihrer Mischung aus Wirklichkeit und Phantasie und ihrer tiefen erzählerischen Leidenschaft sind spannend wie sein Leben und bunt wie der Urwald, in dem er viele Jahre seines Lebens verbracht hat…
Lesung: Michael Mendl / Musik: Leonie Sowa, Harfe & Soubhi Shami, orientalische Trommeln.

TICKETS

28. September / 20:00 Uhr / Neues Theater Zeitz
„Urworte“

„Urworte“ – Michael Mendl und Nina Reddig (Violine) lassen sich gemeinsam auf Ursprüngliches ein. Mit Gedichten von Goethe und Rilke gehen sie dem Sinn des Sein und Werdens auf den Grund.

TICKETS

Falls Sie an aussagekräftigen Bild- und Tonaufnahmen interessiert sind, wenden Sie sich bitte direkt an:

BEAT TONIOLO

Kunst+Kultur-Büro
Rosa-Luxemburg-Straße 15, 06712 Zeitz

E-Mail: info@toniolo.ch / Tel.: +49 3441 2877286
Mobil: D:. +49 163 33 18 514 / CH: +41 76 582 78 70

Print Friendly, PDF & Email

About The Author

REINER ECKEL Jahrgang 1953, wohnt in Zeitz. Der Web 2.0-Enthusiast ist in Sachen Web, Grafik und Layout als Autodidakt unterwegs. Betreibt zeitzonline.de seit 23. Februar 2011.

Related posts

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.